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Die 1.510 km² große Masai Mara ist das wohl berühmteste und meistbesuchte Schutzgebiet Kenias. Die atemberaubende Weite der Landschaft ist vielen bereits aus dem Film "Jenseits von Afrika" bekannt. In der Masai Mara lebt eine reiche Tierwelt, darunter auch die "Big Five" sowie eine Vielzahl von Savannentieren. In und um die Masai Mara findet man eine Bandbreite verschiedenster Unterkunftsmöglichkeiten von der Safarilodge bis zum Luxuscamp.
Ein einzigartiges Naturschauspiel stellt die jährliche Tierwanderung dar: Millionen von Zebras und Gnus ziehen auf der Suche nach Weidegründen aus der Serengeti, weit im Süden in Tansania, bis in die noch grünen Savannen der Masai Mara. Ihren Höhepunkt nimmt die Tierwanderung in der Zeit von Juli bis August, wenn die gewaltigen Herden den Mara-Fluss überqueren. Dicht an dicht drängen sich die Herden vor den steilen Abhängen, bis das erste Tier den Sprung in die Tiefe wagt. Unzählige Artgenossen folgen und stürzen sich unter lautem Getöse stürzen in den Fluss. Aber die Natur kennt keine Gnade: Viele Gnus und Zebras fallen den mehrere Meter langen Nilkrokodilen zum Opfer, andere werden im Gedränge von ihren Artgenossen unter Wasser gedrückt und ertrinken. Doch alle dieses hat seinen Sinn im Kreislauf der Natur: Für Raubtiere und Aasfresser ist der Tisch zur Zeit der Tierwanderung reich gedeckt.
Spätestens im September haben die Herden schließlich ihr Ziel erreicht und breiten sich allmählich in den weiten Ebenen der Masai Mara aus. Im Oktober gehen aber auch hier die Weidegründe zur Neige und es zieht die Tiere wieder zurück in die Serengeti, in welcher sich das Gras in der Zwischenzeit wieder regenerieren konnte. Bis zum nächsten Jahr, wenn der Kreislauf wieder von Neuem beginnt. Wer dieses einmalige Naturschauspiel miterlebt hat, wird den Anblick, den Geruch sowie das laute Blöken und Schnauben der Tiermassen nie mehr vergessen. Es gibt keine bessere Zeit, die Masai Mara zu besuchen, als während der Tierwanderung. Eine Safari in der Masai Mara, als einem der wildreichsten Schutzgebiete Afrikas, ist allerdings das ganze Jahr über ein Erlebnis. Die meisten Tierarten sind standorttreu und ganzjährig zu beobachten. Besonders für seine großen Raubkatzen ist die Masai Mara berühmt und daher immer eine Reise wert. Den Gästen steht eine große Auswahl verschiedener Unterkünfte bereit, vom einfachen Campingplatz bis hin zu exklusiven Lodges und luxuriösen Zeltcamps. Die Tierwelt lässt sich am besten im Rahmen von morgendlichen Pirschfahrten im Geländewagen erleben. Aber auch vom Heißluftballon aus lässt sich im Morgengrauen ein beeindruckender Ausblick über die Weiten der Savanne und die grasenden Tierherden genießen.
Auch die Vogelwelt der Masai Mara ist vielfältig: Dazu gehören unter anderem der Schalow's Turako, die Gabelracke oder der Kronenkranich. Insgesamt 53 Greifvogelarten konnten in der Masai Mara nachgewiesen werden, darunter auch der langbeinige Sekretär. Der auffälligste von allen ist natürlich der Strauß, der mit einer Größe von bis zu 2,50 Metern größte Vogel der Welt.
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