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Meru Nationalpark

  • lions meru

Der Meru Nationalpark liegt östlich des Mount Kenya am Fuße der über 2500 Meter hohen Nyambeni Hills.

Im Südosten grenzt der Park von vielen kleinen Wasserläufen durchzogene Park an den längsten Fluss Kenias, den Tana River. Unter Insidern gilt Meru als Geheimtipp unter den schönsten Schutzgebieten Kenias.

Im Meru Nationalpark überschneidet sich die Tierwelt des Nordens mit der des Südens Kenias: So ist Meru die Südgrenze des Verbreitungsgebietes von Netzgiraffe, Grevy-Zebra oder Somali-Strauß und gleichzeitig die Nordgrenze für Kongoni-Kuhantilopen oder die winzigen Kirk-Dikdiks. Aufgrund der teils üppigen Vegetation sind die Tiere nicht ganz so leicht zu entdecken, wie in anderen Parks. Die Ursprünglichkeit Merus macht aber seine ganz besondere Faszination aus.

In den 60er Jahren entließen George und Joy Adamson hier ihre aufgezogene Löwin Elsa in die Freiheit. Durch Joy Adamson's Buch, "Frei geboren", welches später verfilmt wurde, erlangte auch der Meru Nationalpark Berühmtheit. In den 1980er Jahren wurde der Park zu seinem großen Unglück von Wildererbanden heimgesucht, welche unter anderem die berühmten Nashornbestände Merus völlig ausrotteten. Lange Zeit wurde der Park daraufhin von Touristen gemieden. Ende der 90er Jahre konnte jedoch der Wilderei im Meru erfolgreich Einhalt geboten werden, auch die Touristenzahlen nehmen seither wieder stetig zu. Seit 2002 wird hier sogar das Breitmaulnashorn wieder angesiedelt.

Zahlen und Fakten:

Gründungsjahr:

1966

Höhenlage:

300 – 800 Meter über dem Meeresspiegel

Fläche:

870 km²

Lage:

östlich des Mount Kenya

Entfernung von Nairobi:

ca. 350 km

Klima:

sehr warm, während der Regenzeiten relativ feucht

Vegetation:

Grassavannen, Galeriewälder, Buschland, Sumpfgebiete

Tierwelt:

u.a. Elefant, Büffel, Löwe, Grevyzebra, Netzgiraffe, Kleiner Kudu; 300 Vogelarten

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